Christian Andreas Versicherungsmakler Rastatt in Versicherungen
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Studierende brauchen Versicherungsschutz

Wer im Herbst ein Studium aufgenommen hat, muss sich jetzt Gedanken über den richtigen Versicherungsschutz machen. Das Thema Kranken­ver­si­che­rung ist in der Regel schon geklärt - entweder ist man gesetzlich familienversichert, ab 25 Jahren zum studentischen Beitragssatz Mitglied einer gesetzlichen Kasse oder bleibt in der privaten Kranken­ver­si­che­rung der Eltern, sofern man schon als Schüler dort versichert war. Studierende aus EU-Ländern und anderen Staaten, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, können im Heimatland versichert bleiben und müssen dies nachweisen.

Neben der Kranken­ver­si­che­rung unbedingt wichtig für Studierende ist eine private Haft­pflichtversicherung. Die zahlt immer dann, wenn man anderen unabsichtlich einen Schaden zufügt. Das geht schneller als man denkt: Brennt beispielsweise die gemietete Studentenbude ab, weil man versehentlich eine Kerze nicht gelöscht hatte, haftet man persönlich für den entstandenen Gebäudeschaden, und zwar mit dem gesamten Vermögen. Das gleiche gilt für Per­sonenschäden, etwa wenn man mit dem Fahrrad einen Fußgänger anfährt. Zwar ist man bis zum Abschluss der Erstausbildung über die Eltern haftpflichtversichert - das gilt allerdings nur, wenn man vor Studienbeginn nicht bereits berufstätig war. Im Fall einer Zweitausbildung müssen sich Studenten ohnehin selbst haftpflichtver­sichern. Eine Haus­rat­ver­si­che­rung entschädigt immer dann, wenn das eigene Hab und Gut durch Feuer, Sturm oder Wasser zu Schaden kommt zu Schaden kommt. Über eine eigene Police sollte man als Student spätestens dann nachdenken, wenn der eigene Hausrat schon einen gewissen Wert erreicht hat. Auch Fahrraddiebstahl kann man im Rahmen der Hausratpolice ver­sichern.

Besonders wichtig ist schon für Studierende ein guter Schutz für Berufsunfähigkeit: Kann man den angestrebten Beruf wegen Unfall oder Krankheit später nicht ausüben, reicht gerade bei jungen Menschen die magere gesetzliche Invalidenrente nicht aus, um finanziell zurechtzukommen. Bei vielen Anbietern kann man als Studierender deshalb schon während des Studiums eine Berufsunfähigkeitsversicherung für den avisierten Beruf abschließen – die zahlt im Ernstfall eine lebenslange Rente, selbst wenn man wegen Unfall oder schwerer Krankheit schon als Studierender erwerbsunfähig wird und den versicherten Beruf noch gar nicht ausübt.

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